Es ist doch so, wenn man das Schreiben nebenbei betreibt und damit nicht hauptberuflich sein Geld verdient kommt einem immer wieder mal was dazwischen. Die meisten nennen diesen Störenfried (ja ich weiß das Wort nutzt heute fast niemand mehr) dann Alltag. Aber wie gehen wir mit diesem um und bleiben konsequent am Schreiben dran. Eine gute Frage, ich weiß, aber lasst uns mal gemeinsam überlegen was man machen kann um einfach mal dranzubleiben.
Im Grunde ist es doch ganz einfach, man setzt sich hin und schreibt einfach drauflos. Zumindest hört man derlei Tipps immer wieder von seinem Umfeld und ist dann auch erstmal total begeistert und schreibt auch einfach erstmal drauflos. Aber niemand sagt einem wie man kreativ weiter schreibt trotz eines stressigen Alltags der uns immer wieder daran hindert und einfach nur ein riesiger Zeitfresser sein kann.
Eine Freundin, die neu im Bereich Online-Marketing startete sagte mir einmal „Kreativ sein auf Kommando ist manchmal echt anstrengend“. Und damit sollte sie recht behalten. Denn um ein komplettes Buch zu schreiben braucht man eine menge Ideen und Kreativität.
Eins habe ich gelernt im Laufe meiner Schreiberei und das kann nur nachvollziehen wer selbst schreibt. Wollt ihr wissen was genau ich gelernt habe? Und was das mit dem Störenfried „Alltag“ zu tun hat. Dann lasst uns mal im nächsten Absatz näher darauf eingehen was das ist.
Was ich gelernt habe…
Im Grunde machen die Protagonisten deines Buchs was sie wollen. Ich weiß das ist echt eine Hammer-Erkenntnis und ihr fragt euch bestimmt wie das sein kann. Denn immerhin schreibt man das Buch ja selbst und überlegt sich den Plot und die Charaktere der Protagonisten. Aber ich kann euch eines versprechen, die machen trotzdem was sie wollen und man sollte sich auch nicht versuchen dagegen zu wehren. Das kostet nur unnötig Energie und geht zu lasten des Buchs. Denn ab und zu kann das echt super wertvoll sein und die Story in eine komplett andere Richtung lenken, an welche man vorher gar nicht dachte. Außerdem hilft es, so zumindest meine Erfahrung, echt super wenn man mal eine kreative Blockade hat und nicht sofort weiterkommt.
Ein positiver Nebeneffekt dieses Verhaltens, dass unsere Protagonisten an den Tag legen ist auch ein kreativer neuer Impuls, der manchmal einfach nötig ist und uns davon abhält in einer Sackgasse zu landen. Grundsätzlich kann es also sehr hilfreich sein, wenn die Story sowie die in ihr vorhandenen Personen ein gewisses Eigenleben entwickeln.
Nun fragt ihr euch bestimmt was das mit dem Alltag der einem manchmal dazwischen kommt zu tun hat. Genau wenn dieser uns dazwischen kommt bekommen wir neue Impulse oder andere kreative Anregungen, die uns dann letztendlich weiterbringen. Der Alltag bietet uns jede Menge kreative Möglichkeiten und wie es bereits einmal gesagt wurde: „Wenn du gut schreiben willst, dann schreib über das was du weißt.“
Aber was jetzt, wenn der Alltag gerade dazwischen kommt…
Es gibt verschiedene Methoden und Ideen wie Menschen die Schreiben damit umgehen. Diese reichen von etablierten regelmäßigen Routinen bis hin zu Schreiben wenn einen die Muse küsst oder auch einfach konsequent weiterschreiben wenn man gerade im Flow ist, egal wieviel Uhr es ist oder was gerade noch so ansteht. Aber auch das Buchprojekt beim NaNoWriMo einreichen und einfach den kompletten November durchziehen. Was dem einzelnen hilft muss jeder für sich selbst entscheiden und kann so unterschiedlich sein wie die Geschichten selbst. Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, dass es nicht die eine Lösung gibt. Aber das ist auch nicht weiter schlimm, denn egal was gerade passt das ist auch okay so.
„Kreativität sucht sich ihren Weg und kommt auch manchmal dann wenn´s grad gar nicht passt.“
Uns so versuche ich nach einigen Wochen, in denen viel los war, wieder in meinen eigenen persönlichen Flow zu kommen.
